Bei welchen Krankheiten darf man kein Microneedling machen?

Microneedling sollte bei bestimmten Hautzuständen oder Krankheiten vermieden werden, um Komplikationen zu vermeiden oder den Zustand zu verschlechtern. Es ist wichtig, vor einer Microneedling-Behandlung eine gründliche Hautuntersuchung durchzuführen und mögliche Kontraindikationen zu berücksichtigen. Hier sind einige Krankheiten oder Zustände, bei denen Microneedling möglicherweise nicht empfohlen wird:

  • Akute Hautinfektionen
    Wenn du derzeit an einer akuten Hautinfektion wie Herpes, Impetigo leidest, sollte Microneedling vermieden werden, da die Nadeln die Infektion verbreiten oder verschlimmern könnten.
  • Akne-Schübe
    Während einer aktiven Akne-Phase oder bei entzündlicher Akne können tiefe Nadeln von Microneedling die Haut zusätzlich reizen und das Risiko von Infektionen oder Narbenbildung erhöhen.
  • Aktive Hauterkrankungen
    Bei anderen aktiven Hauterkrankungen wie Rosacea, Ekzemen oder Psoriasis kann Microneedling zu Irritationen, Rötungen oder einer Verschlimmerung des Zustands führen.
  • Blutungsstörungen oder Einnahme von Blutverdünnern
    Personen mit Blutgerinnungsstörungen oder solche, die blutverdünnende Medikamente einnehmen, sollten Microneedling vermeiden, da dies das Risiko von Blutungen oder Hämatomen erhöhen könnte.
  • Keloidnarbenbildung
    Personen, die zu Keloidnarben neigen, sollten Microneedling mit Vorsicht betrachten, da die Behandlung das Risiko einer weiteren Narbenbildung erhöhen könnte.
  • Schwangerschaft oder Stillzeit
    Microneedling wird während der Schwangerschaft oder Stillzeit im Allgemeinen nicht empfohlen, da die Auswirkungen auf das ungeborene Kind oder das gestillte Baby nicht ausreichend bekannt sind.
  • Histaminempfindlichkeit oder Allergien
    Personen mit bekannter Histaminempfindlichkeit oder schweren Allergien sollten vorsichtig sein, da Microneedling die Freisetzung von Histamin stimulieren und allergische Reaktionen auslösen kann.